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Mikrowelle Test 2016 - Wir Testen für Sie!

Mikrowelle richtig reinigen

So reinigen Sie eine Mikrowelle richtig- einfache Tipps.Das Reinigen einer Mikrowelle stellt grundsätzlich keine große Herausforderung dar – zumindest nicht, wenn man bereits beim Erwärmen der Speisen entsprechende Vorsichtsmaßnahmen beachtet. Davon abgesehen besitzen einige aktuelle Mikrowellengeräte eine schnelle und problemlose Selbstreinigungsfunktion mit einem eingebauten Wassertank. Der Wasserdampf löst vorhandene Verschmutzungen im Innenraum. Es genügt, diese anschließend mit einem weichen Tuch auszuwischen.
Besonders empfehlenswert ist eine solche Ausstattung bei Kombi-Mikrowellen mit einem Grill oder Backofen.

Fest verschlossene Gefäße gehören nicht in die Mikrowelle

Geschlossene Gefäße mit Speisen oder Flüssigkeiten dürfen in einer Mikrowelle grundsätzlich nicht erhitzt werden – denn es besteht Explosionsgefahr. Um dies zu vermeiden genügt es den Deckel eines Gefäßes zu entfernen – oder im Fall einer Alufolie – mit einer Gabel einige Löcher hineinzustechen, wie beispielsweise bei einem Fertiggericht. Eine zusätzliche Abdeckung mit einer speziellen Mikrowellenabdeckhaube oder einer Mikrowellenfolie kann hilfreich sein. Dadurch vermeiden Sie nicht nur eventuell lästige Spritzer im Garraum, sondern erwärmen das Gargut auf eine noch schonendere Weise – es trocknet deutlich weniger aus.

Kondenswasserbildung
Bildet sich beim Erwärmen der Lebensmittel Kondenswasser im Garraum, genügt es, dieses mit einem weichen, trockenen Tuch aufzuwischen. Kommt es wider Erwarten doch zu stärkeren Verunreinigungen des Garraums, lässt sich dieser mittels eines feuchten Tuchs und mit Hilfe eines milden Reinigungsmittels schnell vom Schmutz befreien.

Hartnäckige Verunreinigungen
Glasschaber sind generell tabu – auch für die Glastür und bei besonders festsitzenden Verunreinigungen, wie beispielsweise bei Fettspritzern. In einem Mikrowellenherd mit Backofen oder Grill kann dies leicht passieren. Wird dieser Schmutz nicht entfernt, kann es bei der nächsten Nutzung zu einer Rauchbildung kommen. Aus diesem Grund empfiehlt sich, bereits bei der Auswahl der Mikrowelle auf einen leicht zu reinigenden Garraum mit einer Antihaftbeschichtung zu achten. Optimalerweise befinden sich im Garraum keine freiliegenden Grillstäbe.

Außerdem sollten Sie auf den Einsatz scharfer Reinigungs- und Scheuermittel verzichten. Denn ist die Innenbeschichtung des Garraums erst einmal beschädigt, können die Mikrowellen beim Auftreffen an der blanken Stelle zu einer Funkenbildung führen.

Backofeneinreiniger sind ebenfalls nicht empfehlenswert, es sei denn, sie wären mikrowellengeeignet und der Hersteller Ihres Gerätes erlaubt die Reinigung mit einem solchen Pflegemittel. Da sich die Bauweisen von Hersteller zu Hersteller unterscheiden, sollten Sie bezüglich der optimalen Pflegehinweise in der Bedienungsanleitung Ihrer Mikrowelle nachschlagen.

Drehteller
Eventuelle Türdichtungen aus Gummi sollten grundsätzlich nur mit einem feuchten Tuch vorsichtig abgewischt werden, während sich der Drehteller in der Regel leicht entfernen und mit Spülmittel oder sogar in der Spülmaschine reinigen lässt.

Bedienblende und Gehäuseaußenseite
Zum Reinigen der Bedienblende und das Äußere der Mikrowelle genügt ein weiches, gut ausgewrungenes Tuch. Im Fall einer Edelstahlaußenhülle ist ein spezieller Edelstahlreiniger notwendig, sofern die Mikrowelle nicht ohnehin eine Anti-Fingerprint-Beschichtung besitzt.

Die alternative Reinigungsmethode

Ein bewährtes Haushaltsmittel ist die Reinigung mittels Wasserdampf. Dazu genügt es, ein mit Wasser und Zitronensaft gefülltes Gefäß mit einem Glas- oder Kunststofflöffel für ca. 2 Minuten bei maximaler Leistung zum Kochen zu bringen. Abhängig von der Leistung Ihrer Mikrowelle kann dies auch mehr Zeit beanspruchen. Lassen Sie den Wasserdampf einwirken, er löst eventuelle Speisereste.

Der Löffel verhindert die Verbrühungsgefahr beim Entnehmen des Gefäßes. Denn Wasser kann aufgrund des Siedeverzugs bei der Erwärmung über den Siedepunkt hinaus ohne Blasenbildung erhitzt werden. Die kleinste Erschütterung würde genügen, um eine Blase zu bilden und explosionsartig zu verdampfen. Zum Auswischen des Innenraums nutzen Sie einfach ein weiches Tuch. Alternativ lassen sich anstelle des Zitronensafts auch 2 Esslöffel Essig verwenden.