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Mikrowellenherd im Test

In Verbindung mit Mikrowellen wird oftmals die Bezeichnung Mikrowellenherd verwendet. Doch im Grunde handelt es sich bei einem Mikrowellenherd um eine Mikrowelle, die zusätzlich – wie der Name bereits vermuten lässt – mit einer oder zwei Herdplatten ausgestattet ist.

In Deutschland sind solche Modelle eher selten, obwohl sie sich perfekt für kleine Haushalte oder Wohngemeinschaften mit wenig Platz eignen. Häufiger finden wir herkömmliche Kleinbacköfen mit Herdplatten. Dennoch werden auch hierzulande entsprechende Geräte angeboten, wie beispielsweise von der Firma Steba.

Bauweise
Im Grunde gleicht ein Mikrowellenherd dem Aussehen einer herkömmlichen Mikrowelle mit dem Unterschied, dass auf der Geräteoberseite bis zu 3 Herdplatten zu sehen sind. Bei der Mikrowelle kann es sich um eine Solo-Mikrowelle zum Auftauen und Erwärmen handeln oder auch um eine Kombi-Mikrowelle, die mit zusätzlichen Funktionen wie einem Grill oder einer Heißluftfunktion ausgestattet ist und zeitgleich genutzt werden kann.

Handhabung und Leistung
Die Handhabung unterscheidet sich nicht weiter von der einer herkömmlichen Mikrowelle. Die Bedienung erfolgt mit Hilfe der Bedienelemente der Mikrowelle an der Gerätefront. Nach Wahl der gewünschten Herdplatte lässt sich die Leistung einstellen und bei Bedarf die Dauer mit der Zeitschaltuhr programmieren. Bei einigen Modellen wird die Leistung durch mehrmaliges Drücken auf das Symbol der jeweiligen Herdplatte eingestellt und nach dem Vorgang ebenso wieder ausgeschaltet. Einige Modelle reagieren auch auf die Stopp-Taste.

Große Kochplatten haben eine Leistung von bis zu 1.000 Watt, während kleinere Herdplatten immerhin auf 500 Watt kommen. Die Intensität/Leistung lässt sich meist in 3 bis 5 Stufen regeln.

Da die Leistungsaufnahme beim Betrieb der Herdplatten enorm hoch ist, werden aus diesem Grund andere, nicht benötigte elektrische Verbraucher in dem Mikrowellenherd abgeschaltet, wie beispielsweise die Innenraumbeleuchtung, der Drehtellerantrieb oder auch das Display.

Einschränkungen des Betriebs der Herdplatten

Nicht alle verfügbaren Mikrowellenherde erlauben die gleichzeitige Nutzung aller Herdplatten, und in der Regel ist auch die Betriebsdauer auf maximal 90 Minuten begrenzt, um eine Überhitzung zu vermeiden. Außerdem kann die Mikrowelle, der Grill oder die Heißluftfunktion bei den meisten Geräten nicht gleichzeitig mit dem Herd benutzt werden. Bei einem Kombi-Mikrowellenmodell lassen sich jedoch der Grill und die Mikrowelle oder die Heißluftfunktion und die Mikrowelle beziehungsweise der Grill und die Heißluftfunktion parallel nutzen.

Für wen lohnt sich ein Mikrowellenherd?

Ein Mikrowellenherd ist günstiger in der Anschaffung als ein herkömmlicher Herd und man benötigt keine zusätzliche Mikrowelle – das spart nicht nur Platz in der Wohnung, sondern auch Geld. Ein Mikrowellenherd ist aber auch ideal, wenn es in der Wohnung oder der Küche keinen Platz für größere Elektrogeräte gibt. Wer für kurze Zeit in fremden Räumlichkeiten wohnen muss, die über keine Kücheneinrichtung verfügen, kann sich mit einem Mikrowellenherd bestens versorgen, denn damit lassen sich alle gewünschten Speisen wie auf einem herkömmlichen Herd und einer zusätzlichen Mikrowelle zubereiten.